Gründung

Am 10. Oktober 1879 wurde die Freiwillige Feuerwehr Hohenpolding gegründet.
33 Männer trugen sich als Mitglieder in die „Stamm-Liste der Feuerwehr Hohenpolding“.

Am 8. Januar 1888 legte der „Verwaltungsrat der Freiwilligen Feuerwehr Hohenpolding“ in 26 Paragraphen seine Statuten fest.
Wer Mitglied werden wollte, musste bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So steht in §6 der Statuten:
„Zur Aufnahme in den Verein sind erforderlich
a. unbescholtener Ruf,
b. zurückgelegtes 18. Lebensjahr,
c. körperliche Befähigung.“

Jeder Feuerwehrmann hatte 2 Uniformen, eine zweckmäßige für den Brandort und eine für Sonntage und Feiertage.
Es wurden auch Mitgliedsbeiträge erhoben, so zahlten im Gründungsjahr 1879 die jüngsten Mitglieder 20 Pf. monatlich.

Ausgerückt wurde aus einem alten Unterstand im Dorf

Der frühere Unterstand im Dorf

Technik

Im Jahre 1941 kaufte die Gemeinde die erste Tragkraftspritze vom Typ „TS 8“. Die Firma Flader aus Jöhlstadt (Sachsen) lieferte damals dieses Gerät zum Preis von 3800,– RM, welches bis zum Jahr 1970 seinen Dienst versah. Abgelöst wurde die alte Tragkraftspritze durch eine „TS 8/8“ der Firma Bachert aus Bad Friedrichshall, diese Pumpe ist bis heute im Dienst.
1969 bekam die Feuerwehr mit einem umgebauten Bundeswehrfahrzeug (1,5 t Unimog) das erste vollmotorisierte Fahrzeug. Untergebracht wurde das Fahrzeug in einer extra dafür neu erbauten Scheune.

Das alte Gerätehaus

Feuerwehrhaus

Von 1985 bis 1987 wurde ein neues Feuerwehrhaus mit sehr viel Eigenleistung der Feuerwehrmänner fertiggestellt. Das dafür umgebaute alte Sportheim wurde durch eine Halle für die Einsatzfahrzeuge erweitert.

Unser Feuerwehrhaus

Wir renovierten im August 2016 zu Teilen das Gerätehaus.
Dazu gehörten neue Toiletten, neuverputzen der Giebelmauer und streichen des gesamten Hauses an Wand und Sockel.

Renovierung am Feuerwehrhaus 2016

Heiliger Florian

Eine weitere Verschönerung stellte die Restauration unseren Hl. Florian am Feuerwehrhaus im Jahr 2017 dar.
Die Kirchenmalerin und Vergolderin Elisabeth Bauer aus Kirchberg erneute in sehr vielen Stunden Arbeit unseren Schutzpatron unserem Haus.
Die besondere Schwierigkeit betand darin, die teilweise stark verblassten Elemente der Zeichnung zu erhalten und frei nachzuzeichnen, ohne die Grundfigur im Stil zu verändern.
Das ist Elisabeth Bauer jedoch hervorragend gelungen.